Heute waren wir mit unserem vielnamigen Hund im Ort spazieren und hatten zusätzlich einen Schlitten dabei, der nun schon etwas älter war und die Kufen mit Rost überzogen sind. Aber naja. Unser Hund mit den tausend Namen fand den Schnee ganz toll (wie immer) und ließ sich leicht aufdrehen und dazu anstacheln, Schneebällen hinterherzujagen. Aber Karsten hatte ja auch ein Spielzeug dabei, dass natürlich super toll war. Er leif, wenn er es sah, neben Karsten her und versuchte, es ihm aus der Hand zu gucken. Was, wie wir wissen, dank der Physik nicht funktioniert hat. Nun bin ich teilweise, wenn ich nicht gerade in diesem bescheuerten Pulverschnee stecken geblieben bin, bin ich auf dem Bauch auf dem Schlitten mit den Händen kräftig anschiebend den Hang runter. Boxer hinterher. Manchmal hat er mich auch überholt und ist mit dem oben genannten Spielzeug vor mich gestellt und es mir nach dem Motto: "Guck mal was ich hab!" gezeigt hat. Dann auf dem Rückweg ist er mal ohne das Spielzeug (...) vor mich gerannt und ich hab ihn (absichtlich) mit den Händen mit Schnee beschossen (Der Schnee war nicht in Ballform). Er fand das genauso toll wie das wenn ich eine Hand voll Schnee auf seine Nase rieseln lasse (nicht ironisch). Dann schnappt er nämlich immer danach und hat hinterher keine schwarze Maske sondern eine weiße. Das sieht dann aus wie ein Schneemonster(/-boxer). Den Schneebällen ist er hinterhergejagt aber da sie sich kaum von der Umgebung abheben rast er natürlich volle Kanne vorbei und sucht mit der Nase tief im Schnee vorwärts laufend danach. Dabei hinterlässt er keine Fuß, sondern Nasenabdrücke. Dann zuhause angekommen legt er sich in sein Hundebett und schläft. Wie Fussel hinter dem Ofen und Ina auf der Couch. Na denn gute Nacht :-).